Datensicherheit beim Elternpakt

Stand: 24. August 2026

Wer den Elternpakt unterzeichnet, vertraut uns den eigenen Namen, eine E-Mail-Adresse und die Schule des Kindes an. Diese Seite erklärt ohne Fachjargon, was damit geschieht: wo die Daten liegen, wie sie geschützt sind, wer sie sehen kann und wie man sie wieder löschen lässt. Auch die Stellen, an denen wir noch nicht dort sind, wo wir hinwollen.

Das Wichtigste in Kürze

So wenig wie möglich

Vor- und Nachname, E-Mail-Adresse, Sprache — und pro Kind nur Schule und Klassenstufe. Keine Namen der Kinder, keine Adresse, keine Telefonnummer, kein Geburtsdatum.

In Europa gespeichert

Website und Datenbank laufen in einem Rechenzentrum in Frankfurt am Main. Die Unterschriften verlassen Europa nicht.

Verschlüsselt

Verschlüsselt auf dem Weg zu uns und im Ruhezustand in der Datenbank — die Sicherungskopien eingeschlossen.

Keine Tracker

Auf der Elternpakt-Seite läuft kein Analytics, keine Werbung, kein Social-Media-Pixel. Beim Aufruf wird kein einziges Cookie gesetzt.

Kein Passwort nötig

Es gibt kein Eltern-Konto und kein Passwort. Was nicht existiert, kann auch nicht gestohlen werden.

Jederzeit löschbar

Eine E-Mail an info@smartphonefreiekindheit.ch genügt. Wir löschen den Eintrag vollständig, in der Regel innert weniger Tage.

Welche Daten wir erheben — und welche nicht

Der Elternpakt braucht genau so viele Angaben, wie nötig sind, um Eltern derselben Schule miteinander bekannt zu machen. Mehr wird gar nicht erst abgefragt.

Wir speichernWozu
Vor- und NachnameDamit andere Eltern an deiner Schule sehen, wer mitmacht.
E-Mail-AdresseFür die Bestätigung, für die Vernetzung mit anderen Eltern und — nur wenn du es ankreuzt — für den Newsletter.
Sprache (Deutsch, Französisch, Englisch)Damit unsere E-Mails in deiner Sprache ankommen.
Pro Kind: Schule und KlassenstufeDas ist der Schlüssel zur Vernetzung. Gleiche Schule, gleiche Stufe — das sind die Eltern, die einander kennen sollten.
Kanton (aus der Schule abgeleitet)Nur für die öffentliche Statistik, und dort ausschliesslich als Zahl.

Was wir bewusst nicht erheben:

  • Namen, Geburtsdaten oder Fotos der Kinder — das Kind selbst ist bei uns nur eine Schule und eine Klassenstufe, sonst nichts.
  • Wohnadresse, Telefonnummer.
  • Zahlungsdaten — der Elternpakt ist kostenlos, es gibt nichts zu bezahlen.
  • Nutzungsprofile, Standortdaten, Werbekennungen.

Wo die Daten liegen

Wir betreiben keine eigenen Server. Wir setzen auf spezialisierte Anbieter — und sagen offen, welche das sind und was jeder davon zu sehen bekommt.

DienstWofürOrtWelche Daten
VercelBetrieb der Elternpakt-WebsiteFrankfurt (DE)Alle Formularangaben, während sie verarbeitet werden.
NeonDatenbank — hier liegen die UnterschriftenFrankfurt (DE)Name, E-Mail, Sprache, Schule und Klassenstufe.
LoopsVersand unserer E-MailsUSAName, E-Mail, Sprache, Kanton. Nicht die Schule, nicht die Klassenstufe, nichts über die Kinder.
Cloudflare TurnstileSchutz vor automatisierten FalscheinträgenweltweitIP-Adresse und technische Browser-Merkmale, für wenige Sekunden. Kein Cookie, keine Wiedererkennung, kein Tracking.

Der Versanddienst für unsere E-Mails hat seinen Sitz in den USA. Das ist die einzige Stelle, an der Daten Europa verlassen — und es sind bewusst nur die Angaben, die eine E-Mail überhaupt braucht. Alles, was etwas über dein Kind aussagt, bleibt in der Datenbank in Frankfurt.

Wie die Daten geschützt sind

  • Auf dem Weg zu uns: Jede Verbindung zur Elternpakt-Seite läuft über HTTPS. Der Browser wird angewiesen, es gar nicht erst unverschlüsselt zu versuchen.
  • Zwischen Website und Datenbank: ebenfalls ausschliesslich verschlüsselt — eine unverschlüsselte Verbindung wird abgelehnt.
  • Im Ruhezustand: Die Datenbank liegt verschlüsselt auf der Festplatte (AES-256), und die Sicherungskopien sind es ebenso. Das ist der Punkt, den ein Schloss-Symbol im Browser gerade nicht beweist — deshalb steht er hier ausdrücklich.
  • Gegen Automaten: Ein Bot-Schutz, eine für Menschen unsichtbare Falle im Formular und eine Begrenzung der Versuche pro Anschluss halten Massen-Einträge draussen.
  • Kein Passwort, kein Konto: Eltern legen bei uns keinen Zugang an. Es gibt also auch keine Passwort-Datenbank, die gestohlen werden könnte.

Wer die Daten sehen kann

Drei Kreise, und keinen vierten:

  • Andere unterzeichnende Eltern deiner Schule sehen deinen Namen, deine E-Mail-Adresse und die Klassenstufen deiner Kinder. Genau dafür gibt es den Pakt — mehr dazu gleich unten.
  • Die Geschäftsführung des Vereins hat Zugang zu allen Daten. Der Zugang erfordert eine freigeschaltete E-Mail-Adresse und ein gemeinsames Passwort; eine Anmeldung läuft nach 14 Tagen ab und kann jederzeit einzeln entzogen werden.
  • Die technische Betreuung kommt an die Datenbank, weil sonst niemand einen Fehler beheben könnte.

Sonst niemand. Wir verkaufen keine Daten, wir vermieten keine Adressen, wir geben nichts an Werbetreibende weiter — und wir haben auch nicht vor, damit anzufangen.

Was andere Eltern sehen — offen gesagt

Dies ist der Teil, den eine Datenschutzerklärung meist im Kleingedruckten versteckt. Er gehört nach vorne, weil er die wichtigste Entscheidung ist, die du beim Unterzeichnen triffst.

Nach dem Unterzeichnen siehst du die Liste der Familien, die an derselben Schule unterschrieben haben: Name, E-Mail-Adresse, Klassenstufen. Diese Familien sehen dich genauso. Du erhältst per E-Mail einen Link auf diese Liste. Der Link ist nicht erratbar und wird von Suchmaschinen nicht erfasst.

Deine Rechte

  • Auskunft: Du kannst jederzeit erfahren, was wir über dich gespeichert haben.
  • Berichtigung: Falscher Name, falsche Klasse, falsche Schule — wir korrigieren das.
  • Löschung: Wir löschen deinen Eintrag samt Kindern vollständig aus der Datenbank.
  • Abmeldung von den Vernetzungs-E-Mails: In jeder dieser E-Mails steht ein Link, mit dem du sie mit einem Klick abbestellst — ohne aus dem Pakt auszutreten.
  • Newsletter: davon getrennt, abbestellbar in jedem Newsletter.

Für alles davon genügt eine E-Mail an info@smartphonefreiekindheit.ch. Wir antworten in der Regel innert weniger Tage, spätestens innert 30 Tagen. Wenn du mit unserer Antwort nicht zufrieden bist, kannst du dich an den Eidgenössischer Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragter (EDÖB) wenden.

Woran wir noch arbeiten

Wir halten es für glaubwürdiger, die offenen Punkte zu nennen, als sie wegzulassen.

  • E-Mail-Adressen werden noch nicht per Bestätigungslink geprüft. Das macht das Unterzeichnen einfacher, bedeutet aber: Theoretisch könnte jemand eine fremde Adresse eintragen. Wenn du auf einer Liste auftauchst, ohne unterschrieben zu haben, schreib uns an info@smartphonefreiekindheit.ch — wir entfernen den Eintrag sofort. Wir arbeiten an einer Lösung, die das Unterzeichnen nicht umständlicher macht.
  • Ein Eintrag wird noch nicht automatisch gelöscht, wenn ein Kind die Schule verlässt. Bis das eingebaut ist, löschen wir auf Anfrage — und du kannst uns jederzeit darum bitten.
  • Die Konten der Geschäftsführung bekommen eine Zwei-Faktor-Anmeldung. Das ist beschlossen und in Umsetzung.

Fragen?

Schreib uns. Fragen zum Datenschutz beantworten wir gern konkret — auch technische, auch unbequeme.

info@smartphonefreiekindheit.ch
Smartphone-freie Kindheit Schweiz, 3000 Bern

Die vollständige, rechtliche Datenschutzerklärung findest du unter Datenschutz.