Forschung & Unterstützung
Stimmen von Unterstützer:innen
«Die Forschung zeigt: Wenn Kinder schon vor dem 13. Lebensjahr viel mit Smartphones und sozialen Medien zu tun haben, kann das ihre Entwicklung beeinträchtigen.»

«Unsere Kinder brauchen echte Aufmerksamkeit statt Bildschirme. Eine Smartphone-freie Kindheit ist kein Verzicht, sondern ein Geschenk. Ich danke dem Verein SfKS, dass er sich hierfür einsetzt.»

Photo von @ko_photography.ch
«Nur weil ein Smartphone zu dem Alltag der meisten Erwachsenen gehört, heisst das nicht, dass dies auch für Kinder als normal gelten muss. Ein eigenes Smartphone ist nicht förderlich für ein sich entwickelndes Kindergehirn.»

«Beim Smartphone akzeptieren wir, dass Algorithmen gezielt die Aufmerksamkeit der Kinder fesseln, Emotionen verstärken und ihr Verhalten formen – ohne jede Schutzplanke. Wer Kindern kein Smartphone in die Hand gibt, nimmt ihnen nichts weg. Er schenkt ihnen Freiheit, Gesundheit und Fantasie.»

«Kinder brauchen keine permanente digitale Reizflut, sondern echte Nähe, Orientierung und Raum, ihre Superkraft Menschsein zu entwickeln.»

«Die wichtigsten emotionalen Fähigkeiten entwickeln sich bei den meisten Menschen in den ersten 16 Lebensjahren in komplexen offline Situationen mit Familienmitgliedern, Lehrern und Freunden.»

«Wenn ich in Workshops frage: 'Wer hat im Internet schon einmal etwas gesehen, das so schlimm war, dass er oder sie nicht mehr schlafen konnte?', melden sich regelmässig fast alle Kinder, die schon ein eigenes Smartphone haben.»

von "Allein mit dem Handy"
«Smartphones sind technische Wunderwerke und bieten viel Nutzen, aber sie sind auch machtvolle Suchtmittel mit hoher Zugkraft, die sich gerade auf Kinder verheerend auswirken kann.»

«Smartphones sind ein grausames Experiment an Kindern – darum unterstütze ich eine Smartphone-freie Kindheit sowie die Arbeit des Vereins Smartphone-freie Kindheit Schweiz.»

«Viele Eltern scheinen nicht zu verstehen, dass ein NEIN zum ersten Smartphone ihres Kindes ihnen langfristig viel mehr Stress erspart, als es kurzfristig ein JA tut!»

des Digital-Clubs für Kinder; kinder-digital-club.com
«‘Social Media’ – besser als asoziale Medien zu bezeichnen – wurden von Anfang an als Suchtprodukte konzipiert.»

«Erst durch Aufklärung der Eltern, klare Regeln im Alltag und Kommunikation auf Augenhöhe mit Kindern entsteht der verantwortungsvolle Umgang mit digitalen Medien. Dass sich der Verein hierfür einsetzt, finde ich toll.»

«Wer in einem Workshop erlebt hat, was Zehn- und Elfjährige auf Smartphones, in Apps und mit KI bereits sehen und erfahren, diskutiert nicht mehr darüber, ob wir sie schützen müssen. Eltern brauchen Orientierung, Kinder brauchen zusätzlich klare Regeln und Schutzräume.»

Elternblog für digitale Aufklärung
«Eine Kindheit ohne Smartphone ermöglicht eine gesunde Entwicklung mit guter Sprachkompetenz und verhindert Konzentrationsstörungen, sinkende Schulleistungen und Konfrontation mit traumatisierenden Bildern.»

Schulische Heilpädagogin
«Smartphones sind einfach zu schädlich. Wir brauchen Klapphandys für alle Kinder und alle Schulen, und zwar sofort. Ich unterstütze alle Elternbewegungen, die sich weltweit ausbreiten.»

Tech-Ethiker
«Eltern, und insbesondere Mütter, sind aufgestanden (...) und so war dies ein beeindruckendes Beispiel dafür, was wir gemeinsam erreichen können.»

und Autor von Generation Angst
Stimmen von Eltern
«Unser älterer Sohn hat mit fast 15 Jahren kein eigenes Smartphone. Und er lebt :) Wir unterstützen den Verein Smartphone-freie Kindheit (und Jugend!), weil wir an lebendige soziale Interaktionen glauben.»
«Bis sicher ist, dass diese Geräte nicht schaden, sollten junge Menschen ihr Sozialverhalten von Eltern und Umfeld lernen, nicht von algorithmisch-gewählten Influencern via Smartphone und Social Media.»
«Dies ist eine der drängendsten Herausforderungen für die öffentliche Gesundheit unserer Zeit.»
«Der Verein Smartphone-freie Kindheit Schweiz bestärkt, inspiriert und unterstützt uns Eltern, unsere Kinder verantwortungsvoll in die Medienwelt zu begleiten.»
«Wer ein Kind mit einem Smartphone ausstattet, übergibt ihm gleichzeitig die Verantwortung für eine täglich wachsende Liste an Gefahren.»
«Das Smartphone stielt die Zeit für echte Beziehungen und Erlebnisse.»
«Als ich meine Kinder zum ersten Mal alleine losschickte, waren es nicht nur die Kinder, die sich in Unabhängigkeit üben mussten, sondern auch ich!»
«Wir stehen vor einem kollektiven Handlungsdilemma: kein Kind will der «Letzte» sein, der ein Smartphone hat. Der Elternpakt ist die Lösung und der Weg nach vorn!»
«Smartphones und soziale Medien sind das Opium fürs Volk; sie betäuben, statt zu bilden, und wir Erwachsenen haben selbst nie gelernt, damit gesund umzugehen.»
«Studien zeigen, dass der Schutz der sich entwickelnden neuronalen Verbindungen und der emotionalen Regulation entscheidend für die langfristige Gesundheit ist.»
«Ich finde es nur schon ermutigend zu wissen, dass auch andere dasselbe versuchen wie ich mit meinen drei Töchtern: Kindern eine lebendige, liebevolle Kindheit zu ermöglichen.»
«Meine Argumente, warum ein früher Einsatz von eigenen Smartphones bei Kindern kontraproduktiv ist, sind nicht Zahlen, Statistiken und Studien - sondern einfach mein Instinkt als Mutter und das Gefühl, dass es in die falsche Richtung läuft.»
«Mein bald 9jähriger Sohn kann sich wunderbar auf die leisen Dinge des Lebens fokussieren. Nach aktuellem Forschungsstand würde ich befürchten, dass diese Dinge verblassen würden und das Interesse daran abnähme, gäbe ich ihm in 1-2 Jahren ein Smartphone.»
«In der Schule sehen wir heute vielfältige Defizite bei den Kindern: tiefe Konzentrationsspanne, geringe Sozialkompetenz und Impulskontrolle, Spracherwerbsverzögerungen und -störungen, Verhaltensauffälligkeiten, Zunahme von ADHS und Autismusspektrumstörungen, etc.»
«Ich möchte nicht, dass meine elfjährige Tochter in diesem endlosen Strom von Bodyshaming und negativer Stimmung gefangen ist, der ihr Selbstvertrauen untergräbt.»
Stimmen von Kindern
«Diese paar Jahre, in denen ich kein Smartphone bekomme, sind weniger lang als die 50 Jahre, in denen ich dann einen Job habe, für den ich Skills brauche, die nichts mit Scrollen zu tun haben.»
«Vielleicht finden die Kinder mit einem Smartphone sich jetzt cool und ich bin in deren Augen jetzt doof, aber später sind die dann doof und ich bin cool.»
«Wenn ich unterwegs bin, kann mich niemand anrufen und mir sagen, dass ich noch Milch kaufen gehen soll oder dass ich früher heimkommen soll. Das ist Freiheit!»
«Ich gehe zwei Mal die Woche alleine zu Fuss zum Training. Das sind etwa 20 Minuten zu laufen. Ich bin froh, kann ich dies unabhängig machen.»
«Ich bin schon früh alleine mit dem Bus in die Stadt gefahren, um zum Sport zu gehen. Es ist nur eine Buslinie, aber ich hatte nie Angst. Ich schaue mir im Bus Menschen an. Die meisten starren auf ein Smartphone. Am liebsten quatsche ich dann mit älteren Damen.»
Fragen & Antworten
Unsere Häufig gestellten Fragen sollen helfen, Eltern, Lehrpersonen, Schulen, Politik, Jugendorganisationen und Vereine auf das Thema zu sensibilisieren.
Nein, denn Gehirne in der Entwicklung und Reifung sind anfälliger («all gas and no brake»). So ist der präfrontale Kortex im Gehirn bei Männern erst im Alter von 25 Jahren vollständig entwickelt und bei Frauen rund zwei Jahre früher. Smartphones ab 25 ist natürlich illusorisch. Aber wir möchten unseren Kindern helfen, einen gesunden Umgang mit den Geräten zu erlernen, während bei ihnen die Bremse noch nicht voll entwickelt ist.
Werde auch du aktiv!
Spenden
Deine Spende unterstützt unsere Arbeit: Jeder Beitrag zählt. Danke von Herzen!
Via Twint (hier werden Gebühren abgezwackt) oder per E-Banking (gebührenfrei): Hypothekarbank Lenzburg, CH17 0830 7000 6708 2130 6
Gut zu wissen: Wir sind als gemeinnütziger Verein steuerbefreit und können Spendenbescheinigungen ausstellen.

1981
Computer
ab 1965
Generation X
1991
World Wide Web
ab 1981
Millennials/Gen Y
2004
ab 1997
Generation Z
2007
Smartphone
2009
2010
∽ ab 2010
Generation Alpha
2016
TikTok
2022
AI
ab 2025
Generation Beta