Forschung & Unterstützung

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Statistiken & Studien

Smartphones und digitale Medien sind ein komplexes Thema, die viele Ebenen des Lebens betreffen. Jede:r kann die Auswirkungen im Alltag beobachten. Gleichzeitig zeigen immer mehr Studien, dass Smartphones und Soziale Medien die Kindheit grundlegend verändern. Die Auswirkungen der Geräte sind tiefgreifend, messbar und die Beweislage nimmt stetig zu.

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Opportunitätskosten

Immer weniger Jungen treiben Sport, und 70% scheiden bis zum 13. Lebensjahr aus dem organisierten Sport aus. Bis zum 14. Lebensjahr hören Mädchen doppelt so häufig auf wie Jungen.

National Alliance for Youth Sports, USA, 2023

Problematischer Nutzen (Sucht) sozialer Medien hat unter Schweizer Jugendlichen im Alter von 11-15 Jahren zwischen 2018 und 2022 zugenommen, wobei der stärkste Anstieg bei Mädchen im Alter von 13-15 Jahren zu verzeichnen ist.

Mader et al. Social Science and Medicine, 2025

96% der 12-13jährigen in der Schweiz besitzen ein Smartphone. 82% der 12-13jährigen in der Schweiz nutzen soziale Medien auf ihren Smartphones.

JAMES, 2024

Die Internet-Nutzung an Wochentagen durch 12-19jährige ist 2024 gegenüber 2020 um 1 Stunde gestiegen, 90 Minuten mehr am Wochenende.

JAMES, 2020 und JAMES, 2024

12-19jährige in der Schweiz verbringen 3.07 Stunden pro Wochentag im Internet (Median), 4.5 Stunden am Wochenende.

JAMES, 2024

Die meisten Eltern wissen, dass Smartphones schädlich sind, doch fast alle Kinder erhalten eines im Alter von 11-12. 68% der 10-11jährigen nutzen regelmässig das Smartphone.

MIKE, 2021

34% der 8-9jährigen besitzen ein eigenes Smartphone.

MIKE, 2021

Mobbing & Ausgrenzung

In Grossbritannien wurden bereits Kinder im Alter von 9 Jahren in WhatsApp-Gruppen aufgenommen, die zu Selbstverletzung, sexueller Gewalt und Rassismus aufrufen.

BBC Investigation, 2024

45% der Mädchen und 20% der Jungen wurden online von Fremden mit unerwünschten sexuellen Absichten kontaktiert.

JAMES, 2024

12% der 12-13jährigen Kinder wurden von einem Fremden gebeten, ein erotisches Foto von sich zu schicken. Bei 12-19jährigen Mädchen betrifft dies 37% und bei Jungen im gleichen Alter sind es 13%.

JAMES, 2024

Von 38% der Mädchen und 34% der Jungen wurden Fotos oder Videos ohne ihre Zustimmung online veröffentlicht.

JAMES, 2022

20% der Schweizer Kinder wurden mindestens einmal aus Online-Gruppen ausgeschlossen.

JAMES, 2024

1 von 6 europäischen Kindern im Schulalter erlebt Cybermobbing.

Health Behaviour in School-aged Children (HBSC), 2022

Schädliche Inhalte

42% der Kinder nutzen KI zur Unterhaltung. Bei 11jährigen beinhalten 44% der Gespräche Gewalt – ein höherer Wert als in jeder anderen Altersgruppe. Bei 13jährigen kommt es in 63% der Chats mit KI-Begleitern zu sexuellen oder romantischen Rollenspielen.

The State of Youth, AURA Parents, 2025

73% der Jungen und 56% der Mädchen (12-19 Jahre) in der Schweiz haben bereits gewalttätige Videos auf dem Telefon oder Computer gesehen.

JAMES, 2022

26% der Kinder (12-16 Jahre) in der Schweiz gaben an, im vergangenen Jahr mehrfach Inhalte gesehen zu haben, wie man sich sehr dünn machen kann.

JAMES, 2022

30% der Schweizer Kinder (12-16 Jahre) gaben an, im vergangenen Jahr mindestens ein paar Mal Inhalte gesehen zu haben, wie man sich selbst körperlich verletzen kann.

JAMES, 2022

47% der Mädchen wurden von Fremden aufgefordert, erotische Photos zu verschicken. Bei den Jungen sind es 20%.

JAMES, 2022

Von 21% der Kinder in der Schweiz wurden mindestens einmal peinliche oder unangenehme Fotos/Videos verbreitet.

JAMES, 2024

Von 21% der Schweizer Kinder wurden mindestens einmal peinliche oder unangenehme Fotos/Videos verbreitet.

JAMES, 2024

Soziale Medien, Pornographie & KI

TikTok präsentierte den Mädchenprofilen in 92% der Sitzungen Inhalte zu extremer Gesundheit, Fitness oder Diäten und in 83% sexualisierte Inhalte. Bei den Jungen erschienen in 85% frauenfeindliche Inhalte.

Big Tech’s Little Victims, National Education Union UK, 2026

Fiktive 13jährige Accounts erhielten auf TikTok, Snapchat, YouTube und Instagram bereits binnen drei Minuten nach Anmeldung problematische Inhalte (Waffen, Selbstverletzung, sexualisiertes Material, Frauenfeindlichkeit).

Big Tech’s Little Victims, National Education Union UK, 2026

11-12jährige Kinder, die täglich mehr als drei Stunden in SM verbringen, entwickeln mit höherer Wahrscheinlichkeit bis 13–15 Jahre Symptome von Depressionen und Angstzuständen. Für Mädchen ist dies stärker ausgeprägt als für Jungen.

Shen C et al, BMC Med, 2026

KI-generierte Kindesmissbrauchsbilder stiegen 2024–2025 um 400%; von 1,286 bestätigten Videos wurden 1,006 der schlimmsten Kategorie (A) zugeordnet.

Internet Watch Foundation UK, 2024

Diejenigen 6.- und 7.-Klässler, die regelmässig ihre Aktivitäten auf SM (Facebook, Instagram, Snapchat) überprüften, weisen Veränderungen der Gehirnsensibilität gegenüber Belohnungen und Bestrafungen auf.

Maza MT et al, JAMA Pediatr., 2023

52% der Jungen im Alter von 12-19 Jahren haben online Pornografie gesehen. 26% der Kinder im Alter von 12-13 Jahren haben online gewalttätige Videos gesehen.

JAMES, 2024

2022 wurden 15% der Jungen Opfer von Cybermobbing (2018: 12%). Bei den Mädchen waren es 2022 16% (2018: 13%).

Health Behaviour in School-aged Children study, WHO, 2024

Laut Schätzungen von Meta werden täglich etwa 100,000 Kinder, die Facebook und Instagram nutzen, online sexuell belästigt, unter anderem mit Bildern von Genitalien Erwachsener.

Basierend auf Informationen von Meta-Mitarbeitern und interner Kommunikation im Zuge des Gerichtsfalls seit Ende 2025

Laut Schätzungen von Meta werden täglich etwa 100,000 Kinder, die Facebook und Instagram nutzen, online sexuell belästigt, unter anderem mit Bildern von Genitalien Erwachsener.

Basierend auf Informationen von Meta-Mitarbeitern und interner Kommunikation im Zuge des Gerichtsfalls seit Ende 2025

Körperliche & mentale Gesundheit

Eine Studie mit rund 11,000 Kindern im Alter von 9-10 Jahren in den USA zeigte, dass ein Anstieg der Nutzung sozialer Medien nach einem Jahr mit verstärkten depressiven Symptomen einherging.

Nagata et al. 2025

Zusätzlich: Unter österreichischen Teenagern (11-17 Jahre) gaben mehr als die Hälfte der Befragten an, etwas an ihrem Aussehen verändern zu wollen, und mehr als ein Viertel hatte bereits über eine Schönheitsoperation nachgedacht.

Safer Internet Austria, 2024

43% der französischen Studenten geben an, nervös oder ängstlich zu werden, wenn sich ihr Smartphone nicht in ihrer Nähe befindet.

OECD, 2024

47% der jungen Schweizer (14-25 Jahre) geben an, durch soziale Medien gestresst zu sein.

Pro Juventute Jungestudie, 2024

Bei Schweizer Teenagern (12-19 Jahre) waren Berichte über Rückenschmerzen (17%), Kopfschmerzen (16%) und Nackenschmerzen (13%) mit einer höheren Nutzung elektronischer Medien verbunden.

JAMES Focus, 2020

Längere Bildschirmzeiten gehen mit einer späteren Schlafenszeit (13.2 Minuten Verzögerung pro Stunde Bildschirmzeit), Einschlafstörungen, kürzerer Schlafdauer und einem erhöhten Risiko für Symptomen von Schlaflosigkeit einher.

Toth C. et al, J Clin Med, 2025

Jede zusätzliche Stunde Bildschirmzeit pro Tag erhöht das Risiko für Kurzsichtigkeit um 21%.

Ha A. et al. JAMA Netw Open, 2025

Gehirnscans von Jugendlichen (Kortex) zeigen, dass zu viel Zeit auf SM möglicherweise physische Veränderungen im Gehirn bewirken, die einer vorzeitigen Alterung oder einer “Gehirnermüdung” ähneln, die durch Entzündungen und Stress verursacht werden könnte.

Batool et al. Ann Med Surg, 2026

Fast ein Viertel (23%) der 15-16jährigen in der Schweiz gibt an, erfolglos versucht zu haben, ihre Online-Zeit zu reduzieren. Fast ein Drittel (31%) berichtet, infolgedessen zu wenig Zeit für Familie, Freunde oder Hausaufgaben zu haben.

EU Kids Online Survey, 2025

Im Alter von 10 Jahren ist jede zusätzliche Stunde Bildschirmzeit mit einem höheren Risiko für Herzerkrankungen und Typ-2-Diabetes verbunden.

Horner D et al. J Am Heart Assoc., 2025

In der Schweiz hatten 31% der 11-15jährigen in den letzten sechs Monaten mehrmals pro Woche Schlafstörungen. 14-15jährige, die problematische Handynutzung angaben (also nicht fähig sind, ihre Screentime zu kontrollieren), schlafen schlechter.

Addiction Suisse, 2022

Unter den Schweizer Kindern (11-15 Jahre) war fast jeder Vierte mit seinem Aussehen unzufrieden. Diese Unzufriedenheit war mit höheren Raten problematischer Handynutzung verbunden.

Addiction Suisse, 2022

Eine weltweite Studie von Sapiens Labs aus dem Jahr 2023 mit 27,969 jungen Erwachsenen zeigte, dass ihre psychische Gesundheit heute umso schlechter ist, je früher sie ihr erstes Smartphone bekamen.

Sapien Labs, 2023

Eine weltweite Studie von Sapiens Labs aus dem Jahr 2023 mit 27,969 jungen Erwachsenen zeigte, dass ihre psychische Gesundheit heute umso schlechter ist, je früher sie ihr erstes Smartphone bekamen.

Sapien Labs, 2023

Aufmerksamkeit & schulische Leistung

75% der Studierenden geben an, dass ihre Studienleistungen durch die Smartphone-Nutzung beeinträchtigt werden. 40% überprüfen ihr Smartphone ständig oder häufig, während sie alleine lernen.

Fluid Focus, 2025

Probanden, die ChatGPT zum Schreiben eines Essays nutzen, weisen eine deutlich geringere Hirnaktivität in den für kognitive Prozesse, Aufmerksamkeit und Kreativität zuständigen Hirnregionen auf.

MIT Media Lab, 2025

Eine britische Studie an 800 Grund- und weiterführenden Schulen ergab, dass Kinder an Schulen mit einem effektiven Smartphone-Verbot 1 bis 2 Noten bessere Ergebnisse erzielten als Kinder an Schulen mit weniger strengen Richtlinien.

Policy Exchange, 2024

Eine Studie mit 6,000 Kindern von 9-10 Jahren zeigte, dass Kinder, die bis zum Alter von 13 Jahren soziale Medien nutzten, bei Lese- und Gedächtnisaufgaben schlechter abschnitten. Dies verstärkte sich mit zunehmender täglicher SM-Nutzungsdauer.

Nagata et al. JAMA, 2025

Bei Schüler:innen, die während des Schultages viel Zeit mit der Nutzung digitaler Geräte verbrachten, gingen die standardisierten Testergebnisse in Mathe, Lesen und Naturwissenschaften zwischen 2012 und 2022 in 36 Ländern deutlich zurück.

Twenge JM et al. Journal of Adolescence, 2026

In den OECD-Ländern erzielen Schüler:innen, die sich mehr als eine Stunde pro Werktag in Social Media aufhalten und das Internet zum Spass nutzen, in Mathematik 5-20 Punkte weniger als diejenigen, die eine Stunde oder weniger damit verbringen

OECD PISA, 2024

In einer Studie in den USA erzielten Zwölftklässler die niedrigsten Ergebnisse in Mathematik seit 2005 und die niedrigsten in Lesekompetenz seit Beginn der Tests im Jahr 1992.

National Center for Education Statistics, USA, 2025

MRT-Scans von 8-12jährigen zeigten stärkere Lesezentren bei denjenigen, die mehr Zeit mit dem Lesen von Papierbüchern verbrachten, als bei denjenigen, die ihre Zeit vor Bildschirmen verbrachten.

MIT Technology Review, 2023

Wird ein Projekt durch etwas Externes wie eine Benachrichtigung unterbrochen, dauert es etwa 25 Minuten, bis das ursprünglich unterbrochene Projekt wieder aufgenommen wird.

Gloria Mark, University of California, 2023

An einem typischen Tag erhalten 11-17jährige 237 Benachrichtigungen.

Common Sense Media, 2023

An einem typischen Tag erhalten 11-17jährige 237 Benachrichtigungen.

Common Sense Media, 2023

Soziales & Familie

Fehlende soziale Kontakte können das Risiko eines vorzeitigen Todes um ein ebenso hohes Mass erhöhen wie das Rauchen von bis zu 15 Zigaretten pro Tag. Dies ist ein höheres Risiko als jenes, welches mit Fettleibigkeit und Bewegungsmangel einhergeht.

US Surgeon General Advisory, Department of Health and Human Services, 2023

Die Wahrscheinlichkeit, dass Jugendliche Soziale Medien aufgeben, ist fast doppelt so hoch, wenn ihre Freunde dies auch tun – in einer Studie in Neuseeland gaben 61% an, dass es mit Freunden einfacher wäre, verglichen mit 32% allein.

Marsh S et al. 2025

In der Schweiz gaben 55% der Kinder (9-16 Jahre), die das Internet nutzen, an, dass ihre Eltern nie oder kaum mit ihnen über ihre Internetnutzung sprechen.

EU Kids Online, 2020

Mehr als die Hälfte der Eltern sagen, dass die Smartphone-Nutzung ihres Kindes zu grossen Familienstreitigkeiten führt.

HMD, 2024

Die Beweislage weist auf einen Zusammenhang zwischen einer höheren Bildschirmnutzung (allgemein) und negativen Folgen (weniger Bewegung, schlechterer Schlaf, Aufmerksamkeitsstörungen und Problemen im emotionalen und sozialen Bereich) hin.

Überprüfung von 46 Studien, Kar SS et al. Children, 2025

28% der Schweizer Jugendlichen wünscht sich Tipps, wie sie ihre Online-Zeit besser kontrollieren können. Sie bitten zudem um Hilfe beim Erkennen von Fake News (37%), beim Schutz persönlicher Daten (35%) und beim Umgang mit Cybermobbing (31%).

EU Kids Online Survey, 2025

Mehr als die Hälfte der Eltern sagen, dass die Smartphone-Nutzung ihres Kindes zu grossen Familienstreitigkeiten führt.

HMD, 2024

Konzerne & Daten

Kinder haben Schwierigkeiten zu verstehen, wie ihre Daten im Internet online erfasst werden und können der Datenerfassung nicht wirklich bewusst zustimmen.

Gelman SA et al. Child Dev, 2021

Die zehn grössten Digitalkonzerne geben in der EU mehr Geld für Lobbyarbeit aus als die zehn grössten Unternehmen der Pharma-, Finanz- und Automobilindustrie zusammen. Meta ist dabei der grösste Lobbyist.

Lobby Control EU, 2025

Bis ein junger Mensch 13 Jahre alt ist, werden schätzungsweise 72 Millionen Datenpunkte von ihm gesammelt. Dies entspricht 12'000 Daten pro online verbrachter Stunde.

Blanchard et al., 2023

Bis ein junger Mensch 13 Jahre alt ist, werden schätzungsweise 72 Millionen Datenpunkte von ihm gesammelt. Dies entspricht 12'000 Daten pro online verbrachter Stunde.

Blanchard et al., 2023

Stimmen von Unterstützer:innen

«Die Forschung zeigt: Wenn Kinder schon vor dem 13. Lebensjahr viel mit Smartphones und sozialen Medien zu tun haben, kann das ihre Entwicklung beeinträchtigen.»

Prof. Dr. Aida Bikic
Ausserordentliche Professorin, KI, Forschungseinheit für Kinder- und Jugendpsychiatrie (Süddänemark). Beratende Expertin in Dänemark, Deutschland, der Schweiz und auf EU-Ebene.

«Unsere Kinder brauchen echte Aufmerksamkeit statt Bildschirme. Eine Smartphone-freie Kindheit ist kein Verzicht, sondern ein Geschenk. Ich danke dem Verein SfKS, dass er sich hierfür einsetzt.»

Christa Rigozzi
Moderatorin und Unternehmerin, Photo von @ko_photography.ch

«Nur weil ein Smartphone zu dem Alltag der meisten Erwachsenen gehört, heisst das nicht, dass dies auch für Kinder als normal gelten muss. Ein Smartphone ist nicht förderlich für ein sich entwickelndes Gehirn.»

Dr. Barbara Studer
Neurowissenschaftlerin, CEO Hirncoach

«Wenn ich in Workshops frage: 'Wer hat im Internet schon einmal etwas gesehen, das so schlimm war, dass er oder sie nicht mehr schlafen konnte?', melden sich regelmässig fast alle Kinder, die schon ein eigenes Smartphone haben.»

Daniel Wolff
Medienpädagoge und Autor von "Allein mit dem Handy"

«Kinder brauchen keine permanente digitale Reizflut, sondern echte Nähe, Orientierung und Raum, ihre Superkraft Menschsein zu entwickeln.»

Silke Müller
Autorin von "Wir verlieren unsere Kinder", Photo von Sebastian Heun

«Die wichtigsten emotionalen Fähigkeiten entwickeln sich bei den meisten Menschen in den ersten 16 Lebensjahren in komplexen offline Situationen mit Familienmitgliedern, Lehrern und Freunden.»

Margarita Louis-Dreyfus
Gründerin der Human Change Initiative und Unternehmerin

«‘Social Media’ – besser als asoziale Medien zu bezeichnen – wurden von Anfang an als Suchtprodukte konzipiert.»

Prof. Dr. Peter G. Kirchschläger
Ethikprofessor Universität Luzern

«Smartphones sind technische Wunderwerke und bieten viel Nutzen, aber sie sind auch machtvolle Suchtmittel mit hoher Zugkraft, die sich gerade auf Kinder verheerend auswirken kann.»

Dr. med. Esther Pauchard
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie (Schwerpunkttitel Abhängigkeitserkrankungen), Autorin und Referentin

«Smartphones sind ein grausames Experiment an Kindern – darum unterstütze ich eine Smartphone-freie Kindheit sowie die Arbeit des Vereins Smartphone-freie Kindheit Schweiz.»

Jürg Walpen
Leiter Kommunikation Swiss Cyber

«Viele Eltern scheinen nicht zu verstehen, dass ein NEIN zum ersten Smartphone ihres Kindes ihnen langfristig viel mehr Stress erspart, als es kurzfristig ein JA tut!»

Ben Fischer
Dipl. Sozialpädagoge und Gründer der Elterngruppe zur Medienerziehung; kidstipp.com sowie kinder-digital-club.com

«Beim Smartphone akzeptieren wir, dass Algorithmen gezielt die Aufmerksamkeit der Kinder fesseln, Emotionen verstärken und ihr Verhalten formen – ohne jede Schutzplanke. Wer Kindern kein Smartphone in die Hand gibt, nimmt ihnen nichts weg. Er schenkt ihnen Freiheit, Gesundheit und Fantasie.»

Manuel C. Widmer
Grossrat Kt. Bern, Lehrer, DJ

«Erst durch Aufklärung der Eltern, klare Regeln im Alltag und Kommunikation auf Augenhöhe mit Kindern entsteht der verantwortungsvolle Umgang mit digitalen Medien. Dass sich der Verein hierfür einsetzt, finde ich toll.»

Adi Allemann
Senior Security Consultant isolutions und Vater

«Eine Kindheit ohne Smartphone ermöglicht eine gesunde Entwicklung mit guter Sprachkompetenz und verhindert Konzentrationsstörungen, sinkende Schulleistungen und Konfrontation mit traumatisierenden Bildern.»

Sandra Beriger
Entwicklungspsychologin lic. phil. I, Schulische Heilpädagogin

«Smartphones sind einfach zu schädlich. Wir brauchen Klapphandys für alle Kinder und alle Schulen, und zwar sofort. Ich unterstütze alle Elternbewegungen, die sich weltweit ausbreiten.»

Tristan Harris
Mitgründer des Center for Humane Technology, Tech-Ethiker

«Eltern, und insbesondere Mütter, sind aufgestanden (...) und so war dies ein beeindruckendes Beispiel dafür, was wir gemeinsam erreichen können.»

Jonathan Haidt
Sozialpsychologe, Professor für Psychologie und Autor von Generation Angst

Stimmen von Eltern

«Unser älterer Sohn hat mit fast 15 Jahren kein eigenes Smartphone. Und er lebt :) Wir unterstützen den Verein Smartphone-freie Kindheit (und Jugend!), weil wir an lebendige soziale Interaktionen glauben.»

Dolors und Hendrik
Kanton Bern

«Bis sicher ist, dass diese Geräte nicht schaden, sollten junge Menschen ihr Sozialverhalten von Eltern und Umfeld lernen, nicht von algorithmisch-gewählten Influencern via Smartphone und Social Media.»

Heidi
Kanton Bern

«Dies ist eine der drängendsten Herausforderungen für die öffentliche Gesundheit unserer Zeit.»

Ladina
Basel-Land

«Der Verein Smartphone-freie Kindheit Schweiz bestärkt, inspiriert und unterstützt uns Eltern, unsere Kinder verantwortungsvoll in die Medienwelt zu begleiten.»

Beat
Kanton Bern

«Wer ein Kind mit einem Smartphone ausstattet, übergibt ihm gleichzeitig die Verantwortung für eine täglich wachsende Liste an Gefahren.»

David
Kanton Graubünden

«Das Smartphone stielt die Zeit für echte Beziehungen und Erlebnisse.»

Claudia
Kanton Zürich

«Als ich meine Kinder zum ersten Mal alleine losschickte, waren es nicht nur die Kinder, die sich in Unabhängigkeit üben mussten, sondern auch ich!»

Sofia
Kanton Bern

«Wir stehen vor einem kollektiven Handlungsdilemma: kein Kind will der «Letzte» sein, der ein Smartphone hat. Der Elternpakt ist die Lösung und der Weg nach vorn!»

Gian
Kanton Bern

«Smartphones und soziale Medien sind das Opium fürs Volk; sie betäuben, statt zu bilden, und wir Erwachsenen haben selbst nie gelernt, damit gesund umzugehen.»

Verena
Kanton Bern

«Studien zeigen, dass der Schutz der sich entwickelnden neuronalen Verbindungen und der emotionalen Regulation entscheidend für die langfristige Gesundheit ist.»

Ruth
Kanton Zürich

«Ich finde es nur schon ermutigend zu wissen, dass auch andere dasselbe versuchen wie ich mit meinen drei Töchtern: Kindern eine lebendige, liebevolle Kindheit zu ermöglichen.»

Maria
Kanton Zürich

«Meine Argumente, warum ein früher Einsatz von eigenen Smartphones bei Kindern kontraproduktiv ist, sind nicht Zahlen, Statistiken und Studien - sondern einfach mein Instinkt als Mutter und das Gefühl, dass es in die falsche Richtung läuft.»

Brigitte
Kanton Aargau

«Mein bald 9jähriger Sohn kann sich wunderbar auf die leisen Dinge des Lebens fokussieren. Nach aktuellem Forschungsstand würde ich befürchten, dass diese Dinge verblassen würden und das Interesse daran abnähme, gäbe ich ihm in 1-2 Jahren ein Smartphone.»

Sandra
Kanton Luzern

«In der Schule sehen wir heute vielfältige Defizite bei den Kindern: tiefe Konzentrationsspanne, geringe Sozialkompetenz und Impulskontrolle, Spracherwerbsverzögerungen und -störungen, Verhaltensauffälligkeiten, Zunahme von ADHS und Autismusspektrumstörungen, etc.»

Monika
Kanton Zürich

«Ich möchte nicht, dass meine elfjährige Tochter in diesem endlosen Strom von Bodyshaming und negativer Stimmung gefangen ist, der ihr Selbstvertrauen untergräbt.»

Anna
Kanton Basel-Land

Stimmen von Kindern

«Diese paar Jahre, in denen ich kein Smartphone bekomme, sind weniger lang als die 50 Jahre, in denen ich dann einen Job habe, für den ich Skills brauche, die nichts mit Scrollen zu tun haben.»

Emil
11 Jahre

«Vielleicht finden die Kinder mit einem Smartphone sich jetzt cool und ich bin in deren Augen jetzt doof, aber später sind die dann doof und ich bin cool.»

Samuel
5. Klasse

«Wenn ich unterwegs bin, kann mich niemand anrufen und mir sagen, dass ich noch Milch kaufen gehen soll oder dass ich früher heimkommen soll. Das ist Freiheit!»

Noe
11 Jahre alt

«Ich gehe zwei Mal die Woche alleine zu Fuss zum Training. Das sind etwa 20 Minuten zu laufen. Ich bin froh, kann ich dies unabhängig machen.»

Tom
9 Jahre alt

«Ich bin schon früh alleine mit dem Bus in die Stadt gefahren, um zum Sport zu gehen. Es ist nur eine Buslinie, aber ich hatte nie Angst. Ich schaue mir im Bus Menschen an. Die meisten starren auf einen Bildschirm. Am liebsten quatsche ich dann mit älteren Damen.»

Elia
8 Jahre alt

Fragen & Antworten

Unsere Häufig gestellten Fragen sollen helfen, Eltern, Lehrpersonen, Schulen, Politik, Jugendorganisationen und Vereine auf das Thema zu sensibilisieren.

Können Kinder mit einem Smartphone sich selbst regulieren? Wenn ja, ab welchem Alter?

Nein, denn Gehirne in der Entwicklung und Reifung sind anfälliger («all gas and no brake»). So ist der präfrontale Kortex im Gehirn bei Männern erst im Alter von 25 Jahren vollständig entwickelt und bei Frauen rund zwei Jahre früher. Smartphones ab 25 ist natürlich illusorisch. Aber wir möchten unseren Kindern helfen, einen gesunden Umgang mit den Geräten zu erlernen, während bei ihnen die Bremse noch nicht voll entwickelt ist.

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Vom Computer zur KI: Eine Geschichte in Generationen

1981

Computer

ab 1965

Generation X

1991

World Wide Web

ab 1981

Millennials/Gen Y

2004

Facebook

ab 1997

Generation Z

2007

Smartphone

2009

WhatsApp

2010

Instagram

∽ ab 2010

Generation Alpha

2016

TikTok

2022

AI

ab 2025

Generation Beta