Forschung & Unterstützung

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Stimmen von Unterstützer:innen

«Die Forschung zeigt: Wenn Kinder schon vor dem 13. Lebensjahr viel mit Smartphones und sozialen Medien zu tun haben, kann das ihre Entwicklung beeinträchtigen.»

Prof. Dr. Aida Bikic
Ausserordentliche Professorin, KI, Forschungseinheit für Kinder- und Jugendpsychiatrie (Süddänemark). Beratende Expertin in Dänemark, Deutschland, der Schweiz und auf EU-Ebene.

«Unsere Kinder brauchen echte Aufmerksamkeit statt Bildschirme. Eine Smartphone-freie Kindheit ist kein Verzicht, sondern ein Geschenk. Ich danke dem Verein SfKS, dass er sich hierfür einsetzt.»

Christa Rigozzi
Moderatorin und Unternehmerin,
Photo von @ko_photography.ch

«Nur weil ein Smartphone zu dem Alltag der meisten Erwachsenen gehört, heisst das nicht, dass dies auch für Kinder als normal gelten muss. Ein eigenes Smartphone ist nicht förderlich für ein sich entwickelndes Kindergehirn.»

Dr. Barbara Studer
Neurowissenschaftlerin, CEO Hirncoach

«Beim Smartphone akzeptieren wir, dass Algorithmen gezielt die Aufmerksamkeit der Kinder fesseln, Emotionen verstärken und ihr Verhalten formen – ohne jede Schutzplanke. Wer Kindern kein Smartphone in die Hand gibt, nimmt ihnen nichts weg. Er schenkt ihnen Freiheit, Gesundheit und Fantasie.»

Manuel C. Widmer
Grossrat Kt. Bern, Lehrer, DJ

«Kinder brauchen keine permanente digitale Reizflut, sondern echte Nähe, Orientierung und Raum, ihre Superkraft Menschsein zu entwickeln.»

Silke Müller
Autorin von "Wir verlieren unsere Kinder", Photo von Sebastian Heun

«Die wichtigsten emotionalen Fähigkeiten entwickeln sich bei den meisten Menschen in den ersten 16 Lebensjahren in komplexen offline Situationen mit Familienmitgliedern, Lehrern und Freunden.»

Margarita Louis-Dreyfus
Gründerin der Human Change Initiative und Unternehmerin

«Wenn ich in Workshops frage: 'Wer hat im Internet schon einmal etwas gesehen, das so schlimm war, dass er oder sie nicht mehr schlafen konnte?', melden sich regelmässig fast alle Kinder, die schon ein eigenes Smartphone haben.»

Daniel Wolff
Medienpädagoge und Autor
von "Allein mit dem Handy"

«Smartphones sind technische Wunderwerke und bieten viel Nutzen, aber sie sind auch machtvolle Suchtmittel mit hoher Zugkraft, die sich gerade auf Kinder verheerend auswirken kann.»

Dr. med. Esther Pauchard
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie (Schwerpunkttitel Abhängigkeitserkrankungen), Autorin und Referentin

«Smartphones sind ein grausames Experiment an Kindern – darum unterstütze ich eine Smartphone-freie Kindheit sowie die Arbeit des Vereins Smartphone-freie Kindheit Schweiz.»

Jürg Walpen
Leiter Kommunikation Swiss Cyber

«Viele Eltern scheinen nicht zu verstehen, dass ein NEIN zum ersten Smartphone ihres Kindes ihnen langfristig viel mehr Stress erspart, als es kurzfristig ein JA tut!»

Ben Fisch
Dipl. Sozialpädagoge und Gründer
des Digital-Clubs für Kinder; kinder-digital-club.com

«‘Social Media’ – besser als asoziale Medien zu bezeichnen – wurden von Anfang an als Suchtprodukte konzipiert.»

Prof. Dr. Peter G. Kirchschläger
Ethikprofessor Universität Luzern

«Erst durch Aufklärung der Eltern, klare Regeln im Alltag und Kommunikation auf Augenhöhe mit Kindern entsteht der verantwortungsvolle Umgang mit digitalen Medien. Dass sich der Verein hierfür einsetzt, finde ich toll.»

Adi Allenbach
Cyber Security Awareness isolutions und Vater

«Wer in einem Workshop erlebt hat, was Zehn- und Elfjährige auf Smartphones, in Apps und mit KI bereits sehen und erfahren, diskutiert nicht mehr darüber, ob wir sie schützen müssen. Eltern brauchen Orientierung, Kinder brauchen zusätzlich klare Regeln und Schutzräume.»

Tobias Dillinger
Gründer von Medienzeit,
Elternblog für digitale Aufklärung

«Eine Kindheit ohne Smartphone ermöglicht eine gesunde Entwicklung mit guter Sprachkompetenz und verhindert Konzentrationsstörungen, sinkende Schulleistungen und Konfrontation mit traumatisierenden Bildern.»

Sandra Beriger
Entwicklungspsychologin lic. phil. I,
Schulische Heilpädagogin

«Smartphones sind einfach zu schädlich. Wir brauchen Klapphandys für alle Kinder und alle Schulen, und zwar sofort. Ich unterstütze alle Elternbewegungen, die sich weltweit ausbreiten.»

Tristan Harris
Mitgründer des Center for Humane Technology,
Tech-Ethiker

«Eltern, und insbesondere Mütter, sind aufgestanden (...) und so war dies ein beeindruckendes Beispiel dafür, was wir gemeinsam erreichen können.»

Jonathan Haidt
Sozialpsychologe, Professor für Psychologie
und Autor von Generation Angst

Stimmen von Eltern

«Unser älterer Sohn hat mit fast 15 Jahren kein eigenes Smartphone. Und er lebt :) Wir unterstützen den Verein Smartphone-freie Kindheit (und Jugend!), weil wir an lebendige soziale Interaktionen glauben.»

Dolors und Hendrik
Kanton Bern

«Bis sicher ist, dass diese Geräte nicht schaden, sollten junge Menschen ihr Sozialverhalten von Eltern und Umfeld lernen, nicht von algorithmisch-gewählten Influencern via Smartphone und Social Media.»

Judith
Kanton Bern

«Dies ist eine der drängendsten Herausforderungen für die öffentliche Gesundheit unserer Zeit.»

Ladina
Basel-Land

«Der Verein Smartphone-freie Kindheit Schweiz bestärkt, inspiriert und unterstützt uns Eltern, unsere Kinder verantwortungsvoll in die Medienwelt zu begleiten.»

Beat
Kanton Bern

«Wer ein Kind mit einem Smartphone ausstattet, übergibt ihm gleichzeitig die Verantwortung für eine täglich wachsende Liste an Gefahren.»

David
Kanton Graubünden

«Das Smartphone stielt die Zeit für echte Beziehungen und Erlebnisse.»

Claudia
Kanton Zürich

«Als ich meine Kinder zum ersten Mal alleine losschickte, waren es nicht nur die Kinder, die sich in Unabhängigkeit üben mussten, sondern auch ich!»

Sofia
Kanton Bern

«Wir stehen vor einem kollektiven Handlungsdilemma: kein Kind will der «Letzte» sein, der ein Smartphone hat. Der Elternpakt ist die Lösung und der Weg nach vorn!»

Mario
Kanton Bern

«Smartphones und soziale Medien sind das Opium fürs Volk; sie betäuben, statt zu bilden, und wir Erwachsenen haben selbst nie gelernt, damit gesund umzugehen.»

Verena
Kanton Bern

«Studien zeigen, dass der Schutz der sich entwickelnden neuronalen Verbindungen und der emotionalen Regulation entscheidend für die langfristige Gesundheit ist.»

Ruth
Kanton Zürich

«Ich finde es nur schon ermutigend zu wissen, dass auch andere dasselbe versuchen wie ich mit meinen drei Töchtern: Kindern eine lebendige, liebevolle Kindheit zu ermöglichen.»

Maria
Kanton Zürich

«Meine Argumente, warum ein früher Einsatz von eigenen Smartphones bei Kindern kontraproduktiv ist, sind nicht Zahlen, Statistiken und Studien - sondern einfach mein Instinkt als Mutter und das Gefühl, dass es in die falsche Richtung läuft.»

Brigitte
Kanton Aargau

«Mein bald 9jähriger Sohn kann sich wunderbar auf die leisen Dinge des Lebens fokussieren. Nach aktuellem Forschungsstand würde ich befürchten, dass diese Dinge verblassen würden und das Interesse daran abnähme, gäbe ich ihm in 1-2 Jahren ein Smartphone.»

Sandra
Kanton Luzern

«In der Schule sehen wir heute vielfältige Defizite bei den Kindern: tiefe Konzentrationsspanne, geringe Sozialkompetenz und Impulskontrolle, Spracherwerbsverzögerungen und -störungen, Verhaltensauffälligkeiten, Zunahme von ADHS und Autismusspektrumstörungen, etc.»

Monika
Kanton Zürich

«Ich möchte nicht, dass meine elfjährige Tochter in diesem endlosen Strom von Bodyshaming und negativer Stimmung gefangen ist, der ihr Selbstvertrauen untergräbt.»

Anna
Kanton Basel-Land

Stimmen von Kindern

«Diese paar Jahre, in denen ich kein Smartphone bekomme, sind weniger lang als die 50 Jahre, in denen ich dann einen Job habe, für den ich Skills brauche, die nichts mit Scrollen zu tun haben.»

Emil
11 Jahre

«Vielleicht finden die Kinder mit einem Smartphone sich jetzt cool und ich bin in deren Augen jetzt doof, aber später sind die dann doof und ich bin cool.»

Samuel
5. Klasse

«Wenn ich unterwegs bin, kann mich niemand anrufen und mir sagen, dass ich noch Milch kaufen gehen soll oder dass ich früher heimkommen soll. Das ist Freiheit!»

Noe
11 Jahre alt

«Ich gehe zwei Mal die Woche alleine zu Fuss zum Training. Das sind etwa 20 Minuten zu laufen. Ich bin froh, kann ich dies unabhängig machen.»

Tom
9 Jahre alt

«Ich bin schon früh alleine mit dem Bus in die Stadt gefahren, um zum Sport zu gehen. Es ist nur eine Buslinie, aber ich hatte nie Angst. Ich schaue mir im Bus Menschen an. Die meisten starren auf ein Smartphone. Am liebsten quatsche ich dann mit älteren Damen.»

Harry
8 Jahre alt

Fragen & Antworten

Unsere Häufig gestellten Fragen sollen helfen, Eltern, Lehrpersonen, Schulen, Politik, Jugendorganisationen und Vereine auf das Thema zu sensibilisieren.

Können Kinder mit einem Smartphone sich selbst regulieren? Wenn ja, ab welchem Alter?

Nein, denn Gehirne in der Entwicklung und Reifung sind anfälliger («all gas and no brake»). So ist der präfrontale Kortex im Gehirn bei Männern erst im Alter von 25 Jahren vollständig entwickelt und bei Frauen rund zwei Jahre früher. Smartphones ab 25 ist natürlich illusorisch. Aber wir möchten unseren Kindern helfen, einen gesunden Umgang mit den Geräten zu erlernen, während bei ihnen die Bremse noch nicht voll entwickelt ist.

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Gut zu wissen: Wir sind als gemeinnütziger Verein steuerbefreit und können Spendenbescheinigungen ausstellen.

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Vom Computer zur KI: Eine Geschichte in Generationen

1981

Computer

ab 1965

Generation X

1991

World Wide Web

ab 1981

Millennials/Gen Y

2004

Facebook

ab 1997

Generation Z

2007

Smartphone

2009

WhatsApp

2010

Instagram

∽ ab 2010

Generation Alpha

2016

TikTok

2022

AI

ab 2025

Generation Beta