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Flyer für Eltern, Präsentationen für Elternräte, Musterbriefe an Schulen, etc.
Dieser Teil der Website wird regelmässig ausgebaut.
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Brief an Schule
Alternativen zu Smartphones
Starter Phones (Freedom Phones, Brick Phones, Dumb Phones oder Simple Phones) bieten gute Ansätze der Technologie ohne den “Wilden Westen” des Internets, von Apps und sozialen Medien. Ideal für Eltern, die ihren Kindern kein Smartphone geben möchten, aber die Kinder dennoch erreichen können wollen.
Hinweis: In den höheren Schuljahren empfehlen wir, dass digitale Chats (Sportgruppen, Schulkoordination etc) – falls wirklich notwendig – über einen gemeinsam genutzten Computer im Wohnzimmer stattfinden. WhatsApp ist offiziell ab 13 Jahren zugelassen und bietet neben Chats eine Kanal-Funktion (folgen und erstellen), wodurch die App über einen reinen Messenger hinausgeht.

The Light Phone II
✻ Hochwertiges, minimalistisches Telefon
✻ Schwarzer und weisser “Paper”-Bildschirm wie bei einem E-Reader, ohne Blaulicht
✻ Anpassbares Menü mit Wecker, Taschenrechner, Kalender, Wegbeschreibung
✻ Musik-Player (kein Streaming) und Podcasts (mit Abo)
✻ Kopfhöreranschluss
✻ kein Internet, E-Mail oder soziale Medien
✻ keine Kamera
✻ funktioniert mit Sunrise und Salt

Nokia 105
✻ Grosses Tastenfeld
✻ langlebiger Akku
✻ mit Kopfhöreranschluss
✻ MicroSD Karte, MP3-Player, Diktiergerät
✻ FM-Radio
✻ keine Kamera
✻ keine Sozialen Medien
✻ Taschenlampe
✻ Snake
✻ funktioniert mit allen Schweizer Netzwerkbetreibern

Nokia 5710
✻ Wie ein iPod mit eingebauten kabellosen Ohrhörern, die bei Nichtgebrauch aufgeladen werden
✻ Eingebauter MP3-Player mit Speicherplatz für Tausende von Songs
✻ Eingebauter Lautsprecher
✻ Kabelloses FM-Radio
✻ Kamera mit niedriger Auflösung (2MP)
✻ keine Sozialen Medien
✻ Kein WiFi
✻ funktioniert mit allen Schweizer Netzwerkbetreibern

Nokia 2660 Flip
✻ Eingebautes Radio und Taschenlampe
✻ Snake, Tetris etc (Gameloft Series)
✻ Rückkamera mit 0.3MP
✻ MicroSD Karte
✻ MP3-Player
✻ Kopfhöreranschluss
✻ funktioniert mit allen Schweizer Netzwerkbetreibern

Doro Leva X10
✻ Speicher für vier Kontakte
✻ Grosses Display
✻ Auf Sicherheit und Komfort ausgelegt
✻ Erinnerungsfunktion
✻ Keine Kamera
✻ Kein Internet
✻ Bluetooth
✻ funktioniert mit allen Schweizer Netzwerkbetreibern

The Balance Phone Kids
✻ Front und Rear Camera sowie Video Recording
✻ 128 GB Storage
✻ Fingerprint & Face ID
✻ Für ältere Kinder und Jugendliche geeignet (die Website zeigt eine Liste mit zugelassenen bzw. blockierten Apps)
✻ mit Internet
✻ mit Spotify, Apple Music, Podcasts
✻ keine Social Media, aber WhatsApp und Teams
✻ Keine Games wie Candy Crush, Fortnite, Roblox etc.
✻ funktioniert mit allen Schweizer Netzwerkbetreibern

HMD (diverse Modelle)
HMD Global (Human Mobile Devices) ist ein finnisches Unternehmen, das die Rechte zur Nutzung der Nokia-Marke auf Mobiltelefonen im Jahr 2016 erworben hat.
HMD bietet Smartphones mit verbesserter Sicherheit für Kinder und Jugendliche.
Gedrucktes für dich & dein Umfeld
Wir haben kleine und grosse Bündel.
Ein kleines Bündel enthält:
✻ 10 Flyer «Der Verein» deutsch, Rückseite französisch
✻ 10 Flyer «Elternpakt» deutsch, Rückseite französisch
✻ 10 Flyer «Suchtmittel» deutsch, Rückseite französisch
Ein grosses Bündel enthält von jedem Flyer 30 Exemplare.
Wir schicken dir dieses Material kostenlos zu. Damit das so bleiben kann, sind wir auf Spenden und Mitgliedschaften angewiesen — jeder Beitrag hilft. Für das kleine Pack könntest du CHF 10 spenden, für das grosse CHF 25. Oder du wirst Mitglied.

FAQs & Glossar
Hier erklären wir Begriffe rund um Smartphones und Social Media.
Antworten auf häufige Fragen zum Verein findest du unter Fragen & Antworten.
Tristan Harris, ehemaliger Google-Ethiker, beschreibt das Smartphone als einarmigen Banditen: Man wischt den Feed runter und weiss nie, was als Nächstes kommt - genau diese Unvorhersehbarkeit hält süchtig. Variable Reward Schedules sind aus der Verhaltenspsychologie (Behaviorismus, siehe unten) bekannt und gelten als das wirkungsvollste Prinzip zur Konditionierung von Verhalten.
Vieles, was sich die Tech-Konzerne zu Nutzen machen, beruht auf der Verhaltenstheorie von B. F. Skinner. Laut Skinners Behaviorismus wird Verhalten vor allem durch seine Konsequenzen gelernt. Handlungen, die belohnt werden, treten häufiger auf (Verstärkung), während Verhalten ohne Belohnung oder mit negativen Folgen seltener wird. Innere Gedanken oder Gefühle spielen dabei eine untergeordnete Rolle - entscheidend ist, wie Umweltreize Verhalten formen. Smartphones und Social Media setzen dieses Verstärkungsprinzip gezielt ein: Jede neue App-Benachrichtigung, jeder Push und jedes Like kann als unvorhersehbare Belohnung wirken und das ständige Checken sowie das Nutzungsverhalten verstärken. Getestet hat Skinner das an Ratten und Tauben (The Skinner Box, Operant Conditioning Chamber)
Jedes Like, jede neue Nachricht und jedes kurze Video löst eine kleine Dopaminausschüttung im Gehirn aus - das Belohnungssystem wird so in einen endlosen Kreislauf aus Reiz und Verlangen gezogen. Bei Kindern, deren Gehirn noch in der Entwicklung ist, kann dieses “Hijacking” des Belohnungssystems besonders tiefe Spuren hinterlassen.
Irreführende oder finstere Muster genannt, beschreiben manipulative Software-Designmuster auf Websites und in Apps. Sie verleiten Nutzende, gegen ihren eigentlichen Willen zu einem bestimmten Verhalten – beispielsweise zum Abschluss ungewollter Abos, der Freigabe von Daten oder der Tätigung von Käufen. Dark Patterns sind zum Teil – abhängig von der jeweiligen Gesetzgebung – im Interesse des Konsumentenschutzes gesetzlich verboten.
Ganz nach Skinner trainieren Smartphones und Apps das Gehirn auf “schnelle Belohnungen” und stören natürliche Konzentration und Entwicklung. Durch ständige Benachrichtigungen und den schnellen Wechsel zwischen Apps wird die Aufmerksamkeit in immer kleinere Bruchstücke zersplittert. Kinder, die mit diesem Muster aufwachsen, tun sich zunehmend schwer damit, längere Aufgaben konzentriert zu Ende zu bringen. Bewusster Umgang bedeutet, diesen Effekt zu erkennen und unseren Kindern ununterbrochene, ungestörte Zeit zu schenken.
Beschreibt, wie Smartphones reale Interaktionen stören - etwa wenn Eltern beim Spielen mit dem Kind immer wieder aufs Smartphone schauen. Studien zeigen, dass selbst kurze, wiederholte Unterbrechungen das Bindungsgefühl und die Sprachentwicklung von Kleinkindern beeinflussen können.
Unser Gehirn - besonders das Heranwachsende - kann sich an ständige, schnelle Reize gewöhnen, wie bei Popcorn, das in der Mikrowelle ununterbrochen aufpoppt. Smartphones liefern permanente Benachrichtigungen, Likes oder neue Inhalte, sodass Kinder und Jugendliche sich immer kürzer konzentrieren können und nur noch schnelle Belohnungen erwarten. So gewöhnt sich das Gehirn daran, “langsames Denken” zu meiden.
Brain Rot beschreibt den Zustand, in dem das Gehirn durch ständige digitale Reize und endloses Scrollen überstimuliert wird, sodass Konzentration, Kreativität und tiefes Denken stark abnehmen.
In der Theorie ist ein Algorithmus eine präzise, schrittweise Handlungsanweisung zur Lösung eines Problems oder zur Ausführung einer Aufgabe. Gleiche Eingaben führen stets zum gleichen Ergebnis. Weil jede Person ihren eigenen Blick auf ein Thema hat, haben beispielsweise Journalist:innen die Aufgabe, diese verschiedenen Blickwinkel sichtbar zu machen und verschiedene Sichtweisen aufzuzeigen. Digitale Algorithmen machen das nicht, sie verstärken nur die Sichtweise, die jemand am liebsten hat. Soziale Medien nutzen Algorithmen, um Inhalte basierend auf Nutzerverhalten zu priorisieren. Die Unternehmen geben die Funktionsweise ihrer Algorithmen nicht bekannt.
Früher hörten Feeds am Ende der Seite auf. Heute scrollt man unaufhörlich. «Es gibt immer etwas Neues, das einem einen Dopamin-Kick gibt, auf den man reagiert und davon gibt es unendlich viel», sagte Arturo Béjar, ein Whistleblower, der bis 2021 bei Meta im Bereich Online-Sicherheit für Kinder arbeitete. «Das Versprechen dieser Plattformen ist, dass es immer etwas Interessantes und Lohnendes gibt, und zwar ohne Ende.» Interne Dokumente, die im US-Prozess im Frühjahr 2026 auftauchten, zeigten, dass andere Meta-Mitarbeiter sich Sorgen über Anzeichen einer steigenden «Belohnungstoleranz» bei den Nutzern machten. In einer E-Mail-Konversation aus 2020 schrieb jemand über Instagram: «Oh mein Gott, Leute, Instagram ist wie eine Droge.» Ein Kollege antwortete: «Haha, ich meine, alle sozialen Medien. Wir sind im Grunde genommen die Dealer.»
Angst, etwas zu verpassen. Benachrichtigungen und Likes sind weitere Bestandteile des Social Media-Apparats, die Menschen, insbesondere Kinder, süchtig machen. Mark Griffith, emeritierter Professor für Verhaltenssucht an der Nottingham Trent University, sagte, dass das Gewinnen eines Wettbewerbs um Likes «eine lohnende Sache ist, die einem einen kleinen Glücksmoment verschafft».
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How Smartphones Are Rewiring Our Brains, Why Social Media is Eradicating Childhood & The Truth About The Mental Health Epidemic with Jonathan Haidt
Feel Better, Live More with Dr Rangan Chatterjee





Masculinity Debate: Are Dating Apps generating a Generation of Incels?
The Diary of a CEO with Steven Bartlett




Brain Rot Emergency: These internal documents prove they’re controlling you!
The Diary of a CEO with Steven Bartlett


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Informationsplattform für Jugendliche und Erwachsene zu den Themen Soziale Netzwerke, Chatten und Pädokriminalität. Zahlreiche Broschüren zu verschiedenen Themen als pdf zum Herunterladen

Bundesamt für Cybersicherheit
Informationen für Privatpersonen, Unternehmen, Behörden und IT-Spezialisten. Meldestelle für einen Cybervorfall und Schwachstellen.

Pan European Game Information
Europaweites Altersklassifizierungs-System für Unterhaltungsmedien (Computer- und Videospiele, Filme); gibt Auskunft über den altersgerechten Inhalt eines bestimmten Spiels bzw. bestimmten Films


NetLa
Nationale Kampagne, initiiert vom Rat für Persönlichkeitsschutz. Die Haupt-Zielgruppen sind Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 14 Jahren.
Frag Finn
Kindersuchmaschine und sicherer Surfraum für Kinder bis 12 Jahre. Kinder finden nur altersgerechte und von Medienpädagogen überprüfte Internetseiten

Helles Köpfchen
Internetportal für Kinder und Jugendliche mit vielen informativen Artikeln aus Gesellschaft, Kultur, Politik und Naturwissenschaften.

Internauten
In verschiedenen Missionen wird Kindern der Umgang mit dem Internet erklärt und auf Gefahren hingewiesen. Mit vielen Infos, Anregungen und Tipps.

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