Ressourcen

Elternpakt
Mit der Unterzeichnung des freiwilligen Elternpakts gehst du einen wichtigen Schritt für ein Smartphone-freies Umfeld deines Kindes. Du setzt das deutliche Zeichen, Teil einer wachsenden Gemeinschaft von Familien zu sein, die sich zum Schutz ihres Kindes bewusst dafür entscheiden:
zu warten, bis ihr Kind mindestens 14 Jahre alt ist, bevor es ein eigenes Smartphone erhält
und/oder
zu warten, bis ihr Kind mindestens 16 Jahre alt ist, bevor es eigene Konten bei sozialen Medien anlegen darf.
Die Unterzeichnung des freiwilligen Pakts dauert weniger als eine Minute. Je mehr Eltern mitmachen, desto stärker wird das Schweizweite Signal für das Wohlergehen unserer Kinder. Der Pakt ist kein Statement gegen Technologie, sondern gegen die frühzeitige Nutzung eigener Geräte durch Kinder und Jugendliche.
Downloads
Flyer für Eltern, Präsentationen für Elternräte, Musterbriefe an Schulen, etc.
Dieser Teil der Website wird regelmässig in mehreren Sprachen ausgebaut.
Der Verein
Elternpakt
Suchtmittel
Input für Elternabende, etc.
Brief an Schule
L'Association
Pacte des Parents
Substances Addictives
Informations pour les réunions parents, etc.
Lettre à L'École
The Association
Parent Pact
Addictive Substances
Input for parents' evenings, etc.
Alternativen zu Smartphones
Starter Phones (Freedom Phones, Brick Phones, Dumb Phones oder Simple Phones) bieten gute Ansätze der Technologie ohne den “Wilden Westen” des Internets, von Apps und sozialen Medien. Ideal für Eltern, die ihren Kindern kein Smartphone geben möchten, aber die Kinder dennoch erreichen können wollen.

The Light Phone II
✻ Hochwertiges, minimalistisches Telefon
✻ Schwarzer und weisser “Paper”-Bildschirm wie bei einem E-Reader, ohne Blaulicht
✻ Anpassbares Menü mit Wecker, Taschenrechner, Kalender, Wegbeschreibung
✻ Musik-Player und Podcasts
✻ kein Internet, soziale Medien, E-Mail oder Internet

Nokia 105
✻ Grosses Tastenfeld
✻ langlebiger Akku
✻ FM-Radio

Nokia 5710
✻ Wie ein iPod mit eingebauten kabellosen Ohrhörern, die bei Nichtgebrauch aufgeladen werden
✻ Hervorragende Klangqualität
✻ Eingebauter mp3-Player mit Speicherplatz für Tausende von Songs
✻ Eingebauter Lautsprecher
✻ Kabelloses FM-Radio
✻ Tolle Akkulaufzeit
✻ Kein WiFi oder Whatsapp

Nokia 2660 Flip
✻ Sehr lange Akkulaufzeit
✻ Vielfältige Farben
✻ Helles, farbenfrohes Display (nicht verpixelter Text)
✻ Eingebautes Radio und Taschenlampe
✻ Snake (und Tetris, Bezahlversion)
✻ Kamera nur für Notfälle verwendbar

Doro Leva
(diverse Modelle)
✻ Speicher für vier Kontakte
✻ Grosses Display
✻ Auf Sicherheit und Komfort ausgelegt

The Balance Phone
✻ Front und Rear Camera sowie Video Recording
✻ 128 GB Storage
✻ Fingerprint & Face ID
✻ Für ältere Kinder und Jugendliche geeignet

HMD (diverse Modelle)
HMD Global (Human Mobile Devices) ist ein finnisches Unternehmen, das die Rechte zur Nutzung der Nokia-Marke auf Mobiltelefonen im Jahr 2016 erworben hat.
HMD bietet Smartphones mit verbesserter Sicherheit für Kinder und Jugendliche.
Flyer & Sticker für dich und dein Umfeld
Ein Bündel enthält:
✻ 15 Flyer «Der Verein» deutsch, Rückseite französisch
✻ 15 Flyer «Elternpakt» deutsch, Rückseite französisch
✻ 15 Flyer «Suchtmittel» deutsch, Rückseite französisch
✻ 2 Logo-Sticker gross deutsch
✻ 3 Logo-Sticker klein deutsch
1 Bündel zum Selbstkostenpreis = CHF10.– | zum Gönnerpreis = CHF20.–
2 Bündel zum Selbstkostenpreis = CHF15.– | zum Gönnerpreis = CHF30.–
Als kleiner Verein mit viel Herzblut und wenig Budget finanzieren wir mit diesem Beitrag die Weiterentwicklung unserer Angebote. Falls der Betrag gerade nicht passt – meld dich und wir finden eine Lösung. Solltest du mehr oder andere Materialien bestellen wollen, bitte kontaktiere uns ebenfalls.
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Glossar
Tristan Harris, ehemaliger Google-Ethiker, beschreibt das Smartphone als einarmigen Banditen: Man wischt den Feed runter und weiss nie, was als Nächstes kommt - genau diese Unvorhersehbarkeit hält süchtig. Variable Reward Schedules sind aus der Verhaltenspsychologie (Behaviorismus, siehe unten) bekannt und gelten als das wirkungsvollste Prinzip zur Konditionierung von Verhalten.
Vieles, was sich die Tech-Konzerne zu Nutzen machen, beruht auf der Verhaltenstheorie von B. F. Skinner. Laut Skinners Behaviorismus wird Verhalten vor allem durch seine Konsequenzen gelernt. Handlungen, die belohnt werden, treten häufiger auf (Verstärkung), während Verhalten ohne Belohnung oder mit negativen Folgen seltener wird. Innere Gedanken oder Gefühle spielen dabei eine untergeordnete Rolle - entscheidend ist, wie Umweltreize Verhalten formen. Smartphones und Social Media setzen dieses Verstärkungsprinzip gezielt ein: Jede neue App-Benachrichtigung, jeder Push und jedes Like kann als unvorhersehbare Belohnung wirken und das ständige Checken sowie das Nutzungsverhalten verstärken. Getestet hat Skinner das an Ratten und Tauben (The Skinner Box, Operant Conditioning Chamber)
Jedes Like, jede neue Nachricht und jedes kurze Video löst eine kleine Dopaminausschüttung im Gehirn aus - das Belohnungssystem wird so in einen endlosen Kreislauf aus Reiz und Verlangen gezogen. Bei Kindern, deren Gehirn noch in der Entwicklung ist, kann dieses “Hijacking” des Belohnungssystems besonders tiefe Spuren hinterlassen.
Irreführende oder finstere Muster genannt, beschreiben manipulative Software-Designmuster auf Websites und in Apps. Sie verleiten Nutzende, gegen ihren eigentlichen Willen zu einem bestimmten Verhalten – beispielsweise zum Abschluss ungewollter Abos, der Freigabe von Daten oder der Tätigung von Käufen. Dark Patterns sind zum Teil – abhängig von der jeweiligen Gesetzgebung – im Interesse des Konsumentenschutzes gesetzlich verboten.
Ganz nach Skinner trainieren Smartphones und Apps das Gehirn auf “schnelle Belohnungen” und stören natürliche Konzentration und Entwicklung. Durch ständige Benachrichtigungen und den schnellen Wechsel zwischen Apps wird die Aufmerksamkeit in immer kleinere Bruchstücke zersplittert. Kinder, die mit diesem Muster aufwachsen, tun sich zunehmend schwer damit, längere Aufgaben konzentriert zu Ende zu bringen. Bewusster Umgang bedeutet, diesen Effekt zu erkennen und unseren Kindern ununterbrochene, ungestörte Zeit zu schenken.
Beschreibt, wie Smartphones reale Interaktionen stören - etwa wenn Eltern beim Spielen mit dem Kind immer wieder aufs Smartphone schauen. Studien zeigen, dass selbst kurze, wiederholte Unterbrechungen das Bindungsgefühl und die Sprachentwicklung von Kleinkindern beeinflussen können.
Unser Gehirn - besonders das Heranwachsende - kann sich an ständige, schnelle Reize gewöhnen, wie bei Popcorn, das in der Mikrowelle ununterbrochen aufpoppt. Smartphones liefern permanente Benachrichtigungen, Likes oder neue Inhalte, sodass Kinder und Jugendliche sich immer kürzer konzentrieren können und nur noch schnelle Belohnungen erwarten. So gewöhnt sich das Gehirn daran, “langsames Denken” zu meiden.
Brain Rot beschreibt den Zustand, in dem das Gehirn durch ständige digitale Reize und endloses Scrollen überstimuliert wird, sodass Konzentration, Kreativität und tiefes Denken stark abnehmen.
In der Theorie ist ein Algorithmus eine präzise, schrittweise Handlungsanweisung zur Lösung eines Problems oder zur Ausführung einer Aufgabe. Gleiche Eingaben führen stets zum gleichen Ergebnis. Weil jede Person ihren eigenen Blick auf ein Thema hat, haben beispielsweise Journalist:innen die Aufgabe, diese verschiedenen Blickwinkel sichtbar zu machen und verschiedene Sichtweisen aufzuzeigen. Digitale Algorithmen machen das nicht, sie verstärken nur die Sichtweise, die jemand am liebsten hat. Soziale Medien nutzen Algorithmen, um Inhalte basierend auf Nutzerverhalten zu priorisieren. Die Unternehmen geben die Funktionsweise ihrer Algorithmen nicht bekannt.
Früher hörten Feeds am Ende der Seite auf. Heute scrollt man unaufhörlich. «Es gibt immer etwas Neues, das einem einen Dopamin-Kick gibt, auf den man reagiert und davon gibt es unendlich viel», sagte Arturo Béjar, ein Whistleblower, der bis 2021 bei Meta im Bereich Online-Sicherheit für Kinder arbeitete. «Das Versprechen dieser Plattformen ist, dass es immer etwas Interessantes und Lohnendes gibt, und zwar ohne Ende.» Interne Dokumente, die im US-Prozess im Frühjahr 2026 auftauchten, zeigten, dass andere Meta-Mitarbeiter sich Sorgen über Anzeichen einer steigenden «Belohnungstoleranz» bei den Nutzern machten. In einer E-Mail-Konversation aus 2020 schrieb jemand über Instagram: «Oh mein Gott, Leute, Instagram ist wie eine Droge.» Ein Kollege antwortete: «Haha, ich meine, alle sozialen Medien. Wir sind im Grunde genommen die Dealer.»
Angst, etwas zu verpassen. Benachrichtigungen und Likes sind weitere Bestandteile des Social Media-Apparats, die Menschen, insbesondere Kinder, süchtig machen. Mark Griffith, emeritierter Professor für Verhaltenssucht an der Nottingham Trent University, sagte, dass das Gewinnen eines Wettbewerbs um Likes «eine lohnende Sache ist, die einem einen kleinen Glücksmoment verschafft».
Lesen








Hören

How Smartphones Are Rewiring Our Brains, Why Social Media is Eradicating Childhood & The Truth About The Mental Health Epidemic with Jonathan Haidt
Feel Better, Live More with Dr Rangan Chatterjee





Masculinity Debate: Are Dating Apps generating a Generation of Incels?
The Diary of a CEO with Steven Bartlett




Brain Rot Emergency: These internal documents prove they’re controlling you!
The Diary of a CEO with Steven Bartlett


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Breitgefächerte Informationsplattform für Eltern, Pädagogen, Kinder und Jugendliche. Umfangreiche Auswahl an Lehrmaterial, Broschüren und Flyer zum Herunterladen.

Kriminalprävention Schweiz
Informationsplattform für Jugendliche und Erwachsene zu den Themen Soziale Netzwerke, Chatten und Pädokriminalität. Zahlreiche Broschüren zu verschiedenen Themen als pdf zum Herunterladen

Bundesamt für Cybersicherheit
Informationen für Privatpersonen, Unternehmen, Behörden und IT-Spezialisten. Meldestelle für einen Cybervorfall und Schwachstellen.

Pan European Game Information
Europaweites Altersklassifizierungs-System für Unterhaltungsmedien (Computer- und Videospiele, Filme); gibt Auskunft über den altersgerechten Inhalt eines bestimmten Spiels bzw. bestimmten Films


NetLa
Nationale Kampagne, initiiert vom Rat für Persönlichkeitsschutz. Die Haupt-Zielgruppen sind Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 14 Jahren.
Frag Finn
Kindersuchmaschine und sicherer Surfraum für Kinder bis 12 Jahre. Kinder finden nur altersgerechte und von Medienpädagogen überprüfte Internetseiten

Helles Köpfchen
Internetportal für Kinder und Jugendliche mit vielen informativen Artikeln aus Gesellschaft, Kultur, Politik und Naturwissenschaften.

Internauten
In verschiedenen Missionen wird Kindern der Umgang mit dem Internet erklärt und auf Gefahren hingewiesen. Mit vielen Infos, Anregungen und Tipps.

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«Jugendliche stärken statt streiten»
Gehirn, mentale Gesundheit und den Einfluss digitaler Medien verstehen
Die Masterclass der Neurowissenschaftler von Hirncoach verbindet wissenschaftliches Verständnis mit konkreter Umsetzung im Alltag. Sie besteht aus drei Grundmodulen und weiteren möglichen Vertiefungsmodulen.
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